Metabolic Balance:

Aktuelle Studie zu Metabolic Balance

Körper in Balance!

Nicht nur Prominente wie Heidi Klum schwärmen von „Metabolic Balance“. Auch immer mehr Ärzte propagieren dieses medizinisch fundierte Stoffwechselprogramm, mit dessen Hilfe überflüssige Kilos schmelzen. Denn MB ist keine Diät, sondern eine Lebensweise, die den Körper ganzheitlich ins Gleichgewicht bringt.

Diäten, so heißt es, sind der sicherste Weg zu mehr Gewicht. Denn der gefürchtete Jo-Jo-Effekt bringt mehr Kilos zurück, als die Diät verschwinden ließ. Nicht zuletzt deshalb, weil normale Diäten keine Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse nehmen. Bei Metabolic Balance ist das anders. Hinter dem englischen Begriff versteckt sich ein ausgeklügelter, individuell adaptierbarer Ernährungsplan, der mit Hilfe speziell geschulter Berater erstellt wird.
Dr. Gabriele Holfeld–Weitlof ist eine Ärztin, die ihre PatientInnen bei der Umstellung auf Metabolic Balance individuell berät und begleitet. Wir baten die Spezialistin für Ganzheitsmedizin und Ernährungsmedizin, uns einen kurzen Einblick in die Wirkungsweise von MB zu geben.

>>> Sie erstellen den individuellen MB-Ernährungsplan für Ihre PatientInnen auf Basis einer Blutuntersuchung. Warum ist diese Blutabnahme nötig?

Dr. Gabriele Holfeld–Weitlof: Weil nur eine Blutuntersuchung darüber Aufschluss gibt, welche Mineralstoffe, Elektrolyte und Vitamine der Körper braucht, um gesund und dauerhaft abnehmen zu können. Bei normalen Diäten gibt es ein Konzept für alle Menschen – bei MB wird darauf Rücksicht genommen, dass jeder Mensch einzigartig ist. Jeder Ernährungsplan, den ich für einen Patienten oder eine Patientin erstelle, enthält eine speziell zusammengestellte Liste von Lebensmitteln, die seine oder ihre Defizite ausgleichen und so den Stoffwechsel in Schwung bringen.

>>> Wie läuft das Metabolic Balance-Programm in der Praxis ab?

Dr. Gabriele Holfeld–Weitlof: Das Programm hat vier Phasen. Die ersten beiden Tage dienen der Entschlackung und Entgiftung des Körpers mit Hilfe von Reis, Kartoffeln und Gemüse. Dann folgt eine strenge Umstellungsphase, die mindestens zwei Wochen dauert. Als Grundregel gilt: Drei Mahlzeiten täglich im Abstand von fünf Stunden zwischen 6.00 früh und 21.00 abends. Dazu mindestens zwei Liter Wasser. Am Speiseplan steht bei jeder Mahlzeit Eiweiß, also mageres Fleisch, Fisch oder Milchprodukte, und viel Obst und Gemüse. Vegetarier bekommen Tofu, Bohnen und Pilze. Erlaubt sind außerdem kleine Mengen von Roggenvollkornbrot. Wichtig ist, dass alle Lebensmittel einen niedrigen glykämischen Index haben, also nur einen geringen Anstieg des Blutzuckers bewirken. Auf diese Weise hält das Sättigungsgefühl lange vor und Heißhungerattacken bleiben aus.

>>> Was passiert nach der strengen Umstellungsphase?

Dr. Gabriele Holfeld–Weitlof: In der gelockerten Umstellungsphase kommen zusätzliche Lebensmittel auf die Liste. Auch Wein und Bier sind wieder erlaubt – natürlich in Maßen. Worauf sich meine PatientInnen immer besonders freuen sind die so genannten „Schummeltage“, an denen man dann ohne Mengen- und Zeitbeschränkungen seine Lieblingsspeisen genießen darf. In der Erhaltungsphase geht es dann darum, die Metabolic Balance-Regeln in den Alltag zu integrieren, damit das Gewicht ohne zu hungern gehalten wird. Auf diese Weise wird auch der Jo-Jo-Effekt vermieden. Ich empfehle meinen PatientInnen auch, sich sportlich zu betätigen – das kurbelt den Stoffwechsel zusätzlich an und bringt die Fettverbrennung auf Trab.

>>> Das Programm klingt, als bräuchte man dafür viel Willenskraft – und viel Zeit zur Vorbereitung der Mahlzeiten. Ist Metabolic Balance wirklich alltagstauglich?

Dr. Gabriele Holfeld–Weitlof: Zugegeben, in den ersten beiden Wochen sollten keine Ausrutscher passieren. Aber gerade in dieser Zeit stehe ich als Beraterin meinen PatientInnen besonders intensiv zur Verfügung. Meiner Erfahrung nach lässt sich das MB-Programm ab der gelockerten Umstellungsphase sogar sehr gut in den Alltag integrieren. Wichtig ist nur, dass man keine Mahlzeit auslässt. Dann nimmt man nämlich nicht schneller ab, sondern langsamer. Die beste Motivation sind allerdings die sicht- und spürbaren Erfolge: das Gewicht sinkt, Energie und Vitalität steigen und man fühlt sich einfach rundum wohler.

Kontakt: Dr. med. univ. Gabriele Holfeld-Weitlof, 5020 Salzburg, Auerspergstr. 2/3 - Kurhaus Salzburg, 0664/2027029,
www.holfeld-weitlof.com